Sunday, 18. may 2008 7 18 /05 /Mai /2008 18:21


www.glasmalkunst.ch  Martin Halter, Glaskünstler Glas-Designer CH-3013 Bern
info@glasmalkunst.ch

Glas zieht Künstler und Kunsthandwerker, Auftraggeber und Interessierte immer wieder in den Bann. Farblos und durchsichtig oder gefärbt, im durchscheinenden Licht aufleuchtend, leicht formbar und doch hart, widerstandsfähig und doch zerbrechlich, schneidbar und bemalbar weist dieser Werkstoff Eigenschaften auf, die dafür geschaffen sind, die Fantasie anzuregen und das handwerkliche Können herauszufordern. Glas reizt zum Spiel mit Form und Farbe, zur Formverwandlung, zum Farbeffekt.

Trotzdem bleiben heute dennoch zahlose Gelegenheiten ungenutzt, zeitgenössische Glasmalkunst sinnvoll einzusetzen. Inhaltlich gelungene Kreationen in Glas entstehen meistens dort, wo sich der Auftraggeber mit seinen Berührungpunkten unbefangen verständlich machen kann, sodass ein sensibler Glaskünstler sie aufnehmen kann, um diese mit seiner schöpferischen Begabung umzusetzen und bildhaft darzubieten vermag. Eine solche Besprechung im Voraus, ist für beide Seiten (Auftraggeber /Künstler) von entscheidender Bedeutung. Relativ schnell einmal wird dabei klar, inwieweit die entsprechende ‚Chemie’ der Vertragspartner, sich übereinstimmend einem Ziel nähern können. Vielfach wird ein solcher Prozess völlig unterschätzt, denn in der Realität zeigen Beispiele immer wieder auf, dass die Betroffenen durch missverständliche Dialoge, sich nicht der ursprünglich gesetzten Zielsetzung nähern. Daraus resultiert oftmals eine herbe Enttäuschung.

Die Gestaltungsmöglichkeiten und die Verarbeitungstechnik sind aktuell sehr breit gefächert. Lassen sie sich begeistern von dieser Kunstform, bei einem ihrer nächsten Atelier- /Ausstellungsbesuche.  

von ART IN MARTIN
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Saturday, 17. may 2008 6 17 /05 /Mai /2008 16:57

Neue Seherlebnisse in der Architektur
von Martin Halter /ART IN MARTIN  CH-3013 Bern

Glas ist zur Zeit ein Baustoff, der in der Gunst von Architekten und Bauherren ganz oben liegt. Zu Recht, denn Licht und Helligkeit sind wesentliche Einflussfaktoren der persönlichen Gefühlswelt. – Die Glaskunst vermag über Form und Farbe weitere Aspekte hinzuzufügen.

Mit der Glaskunst /Glasmalerei steht ein vielfältiges, gestalterisches Element zur Verfügung, das sich auf die räumlichen Gegebenheiten ausrichten lässt und ein faszinierendes Zusammenspiel zwischen Raum, Licht, Glas und Farbe verspricht.

Die ursprüngliche Funktion, die subtile Definition zwischen aussen und innen, verkommt fast ausschliesslich zur energieökonomischen Fragestellung.

Die verschiedenen, von uns entwickelten Montage-Syseme, zur Integration farbiger Glaskunst im Bau (im Interieur), lassen innovative Möglichkeiten zu, ohne den energieökonomischen Aspekt zu vernachlässigen, - die Transparents von Glas, Licht und Raum zu vereinen. Inspiriert zu Lichtmodulationen, in denen beziehungsreich verschiedene Ebenen miteinander verbunden werden. Mit einem gezielt integrierten farbigen Akzent kann jedoch die Art und Anordnung von Öffnungen zu einer menschlich perspektivierten Einheit aktiviert werden. Beispielhaft wird unter Berücksichtigung einer „flexiblen Sensibilität“ dem Ganzen eine farbnuancierte Identität verliehen. In besonderer Weise wird eine künstlerische Umsetzung von Licht und Farbe genutzt.

Relativ gross und vielfältig sind die Einflussnahmen, welche demnach für eine verändernde Lichtqualität anbieten.

So lassen sich im Wohnbereich, in Treppenhäusern, Wintergärten, Eingängen oder selbst in Bürogebäuden fragmentarisch angeordnete (od. ganzflächig ausgerichtete) Glaskunst-Inszenierungen architekturorientiert verwirklichen. Selbst die Bediener-Freundlichkeit bleibt für solche Glaskunst-Inszenierungen gewährt.

 

Überall wo sich Menschen aufhalten, entspannen, leben und arbeiten, kann die „Ausschmückung von Licht“ nachhaltig eine positiv motivierende Wahrnehmung offenbaren.

Die Basis für „Glaskunst im Bau“ bilden solide Materialkenntnisse und eine kunsthandwerklich geformte Fertigkeit. Der Gestalter kann sich nicht losgelöst vom handwerklichen Aspekt mit der ihm gestellten Aufgabe auseinandersetzen. Aber nicht selten inspirieren sich Kreativität und Technik gegenseitig, und die räumlichen Gegebenheiten locken zu einer zusätzlichen Herausforderung. Ist der Künstler in der Lage, dieses Spannungsfeld nachzuvollziehen, können Glasbild-Krationen entstehen, die über Generationen faszinieren.
 

von ART IN MARTIN
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Friday, 16. may 2008 5 16 /05 /Mai /2008 23:08



Martin Halter, Glasmaler, Glasdesigner, Kunstglaser CH-3013 Bern

Der Ursprung der Glasmalerei lässt sich nicht genau nach Ort und Zeit festlegen, denn diese Kunst entzieht sich der lehrbuchartigen Geschichtsschreibung. Sicher ist nur, dass sie ausschliesslich eine christliche Kunstform war und mit ihr aus Kirchenfenstern ein neues geistliches Ausdrucksmittel geschaffen wurde. Bereits im 4. Jahrh. muss es im christlichen Rom, aufgrund von Notizen des Papstes, bunte Kirchenfenster gegeben haben.

 

Aktuell sind der Glasmalkunst heute kaum noch Grenzen gesetzt. Bereits nach der Reformation, hatte diese Kunstform vermehrt Einzug im weltlichen Bereich erhalten (Kabinettwappenscheiben), - später dann, in der Architektur, im Wohnbereich. Wird wann auch immer, das Handwerkliche und das Material entsprechend respektiert, bleibt sie weiterhin, auch in ihrer Eigenart entwicklungsfähig und wandelbar.

Den Zeitgeist in (mit) Glas zu gestalten heisst zum Beispiel: - sensible Wahrnehmungen oder Berührungspunkte aus dem gegenwärtigen Umfeld als möglichen Lichtblick festzuhalten (die stilistische Umsetzung bleibt offen). Das edle Material  -mundgeblasenes Antikglas in der Masse eingefärbt, in über 5000 Farbnuancierungen erhältlich, mit seiner charakteristischen Strukturvielfalt-  in Verbindung mit dem schöpferischen Tun des Gestalters, vermag in Faszination zu führen. Unterbewusste Gefühle werden durch die Begegnung mit Glasmalerei /Glaskunst geweckt und unbemerkt auf das Glasbild projiziert.

 

Wegen ihrer wechselseitigen Beziehung zwischen Licht und Glas, ist die Glasmalerei unter den bekannten Kunstformen einzigartig. Durch ihr dynamisches Verhältnis zum Licht belebt und verändert sie sich je nach Tageszeit, Jahreszeit und Witterung. Das vom Betrachter wahrgenommene Bild, wird manchmal stark, manchmal schwach beeinflusst. Und in der Dunkelheit bleibt jede Glasmalerei ohne Leben. Gerade weil die Einflussnahme von Licht auf den Werkstoff Glas so bedeutungsvoll für die Wahrnehmung ist, trägt dieser Umstand wesentlich dazu bei, dass uns diese Wirkung fasziniert.

 

Für eine inhaltlich, gelungene Kreation in Glas ist neben einer intakten Glasfarben-Auswahl, der Dialog zwischen Auftraggeber und Künstler sehr entscheidend. Beide haben sich mit den gegenseitigen Bedürfnissen und Ansprüchen ernsthaft auseinanderzusetzen. Durchaus besteht für den Auftraggeber die Möglichkeit, sich als treibende Kraft in die Projektphase einzubringen, um seine Vorstellungen zu einem Thema zu nennen. Dem Gestalter fällt alsdann die Rolle zu,  sich mit seinen sensiblen Fähigkeiten darzubieten, Inhalte und Wunschvorstellungen als Entwurf auf Paier zu bringen. Eine solche Vorlage bietet sich an, um sich nochmals mit Auftraggeber zu treffen. Dabei gilt es zu prüfen, ob sich die gegenseitigen Ansprüche vereinbaren lassen. Sollte eine Auftragserteilung in dieser Phase bereits möglich sein, besteht für den Künstler immer noch eine Möglichkeit, seinen Auftraggeber bei der Ausführung teilzuhaben. Zum Beispiel nach der Glasfarben-Auswahl und dem Zuschnitt der Einzel-Glasteile, könnte der Gestalter ihn zu einer Einsichtnahme einladen. Gemeinsam könnten beide nochmals über die Farbgebung evaluieren und allenfalls könnten farbliche Unstimmigkeiten aus Weg geräumt werden. Vielfach ist ein Einbezug des Auftraggebers in die Umsetzungspase für beide Parteien eine interessante und erlebnisreiche Erfahrung.

 Atelier-Besuchs- oder Führungstermine nach Vereinbarung /info@glasmalkunst.ch

von Martin Halter
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Friday, 16. may 2008 5 16 /05 /Mai /2008 22:46

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von Martin Halter
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