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Glasmalerei /Glaskunst - Atelier HALTER  für alle Optionen mit dieser Kunstform seit 1916

Zudem wurden von unterschiedlichen Institutionen, während den letzten Jahren, in ihre öffentliche Sammlungen Glaskunstwerke aus diesem Atelier übernommen: Schweizerisches Nationalmuseum in Zürich, Bernisches Historisches Museum, Berner Design Stiftung, Burgerbibliothek in Bern, Vitromusée in Romont, Musée Ariana in Genf, etc.. - Solange sich interessierte, private oder öffentliche Institutionen /Personen Ihre Bedürfnisse inbezug auf Beratung und Umsetzung anstehendender Wartungsdienste (Reinigung, Reparaturen, Restaurierungen, etc.) hier anmelden, wird sich Ihnen Martin Halter auch in Zukunft zur Verfügung halten: Expertisen, Beratung, Gestaltung und Reparaturausführungen in Zusammenhang mit Glasmalereien (Kirchenfenster) und Bleiverglasungen.

Glasmalerei Glaskunst – im Zeitgeist leuchtender Farbfenster

Veröffentlicht am 9. September 2020 von Glasmalerei HALTER - Atelier in Bern in Glaskunst Architektur, neue moderne Glasbilder, Berner Atelier Glasmalkunst, glasmaler's kunstform, Schweiz Glasmalerei Glaskunst Architektur, Glasmalerei-Restauration

Glasmalerei

Die strahlenden Farbfenster gotischer Kathedralen ziehen sogar die nüchternen Menschen des 21. Jahrhunderts in ihren Bann.

Martin Halter Glasmaler, Kunstglaser und Designer CH-3013 Bern info@glasmalkunst.ch

Farbige Wappenscheiben von grosser Leuchtkraft waren vom Mittelalter bis zum Barock Geschenke kultivierter Bürger und öffentlicher Körperschaften. Einige wenige Ateliers führen heute diese handwerkliche Tradition der Glasmalerei weiter und mitunter überraschen sie mit Glasbildern von beeindruckender Wirkung.

Das Fenster entscheidet über die Menge und Art des Lichtes im Raum. Farbiges Licht beeinflusst die Atmosphäre und damit die Menschen, die sich in diesem Raum aufhalten.

Ungewohntes Seherlebnis

Glas und Architektur sind unzertrennliche Elemente zeitgemässen Bauens. Teilweise oder ganz mit transparenten Farbvariationen ausgestaltete Fenster und Türen, Eingänge, Treppenhäuser, Wintergärten, Sitzungsräume u.a.m. sind eine Möglichkeit, einer technikorientierten Architektursprache neue Dimensionen zu verleihen.

Scherben bringen Glück... jedoch, wir vereinigen sie zu farbgläsernen Wertarbeiten - als thematisierte Glasbilder oder als Glaskunst-Integrationen im Interieur /in der Architektur.

Viele Leute sind zwar ergriffen vom Formenreichtum der Leuchtkraft gotischer Kirchenverglasungen. Trotzdem übt sich die Glasmalerei /Glaskunst im heutigen Kunstbetrieb in Bescheidenheit oder in Zurückhaltung. Es gibt mehrere Gründe dafür. Bis vor kurzem wurde der Markt mit sogenannten Billig-Wappenscheiben und mehrheitlich qualitätsarmen Glasmalerei-Erzeugnissen dominiert (übersättigt), was zweifellos den Image-Verlust der Glasmalerei mit prägte. Solche Serienprodukte (teils nur imitierte Glasbilder) sind nur ein Abklatsch kunsthandwerklich verarbeiteter Glasmalerei und vermögen natürlich auf die Dauer nicht zu befriedigen.

Berns älteste Glasmaler-Familientradition der Gegenwart, hatte gerade das bestehende Atelier für Glasmalkunst - gegründet 1916 in Bern - einer internen Strukturveränderung unterzogen (Verkleinerung).
Martin Halter (3. Generation) als gelernter Glasmaler + Kunstglaser EFZ und Glasmaler-Restaurator IER, verfügt über eine mehr als 50jährige Berufspraxis im Bereiche dieser Kunstform. Seit 1981 zeichnet Martin Halter für alle Aktivitäten verantwortlich, welche durch dieses Atelier (inkl. At.-Team) ausgeführt oder real umgesetzt wurden. Eine lange, dokumentierte Referenzliste vermag das Engagement dieses Ateliers nachzuweisen. Zudem wurden von unterschiedlichen Institutionen, während den letzten Jahren, in ihre öffentliche Sammlungen Glaskunstwerke aus diesem Atelier übernommen: Schweizerisches Nationalmuseum in Zürich, Bernisches Historisches Museum, Kant. Denkmalpflege, Berner Design Stiftung, Burgerbibliothek in Bern, Vitromusée in Romont, Musée Ariana in Genf, etc.. - Solange sich interessierte, private oder öffentliche Institutionen /Personen Ihre Bedürfnisse inbezug auf Beratung und Umsetzung anstehendender Wartungsdienste (Reinigung, Reparaturen, Restaurierungen, etc.) hier anmelden, wird sich Ihnen Martin Halter auch in Zukunft zur Verfügung halten: Expertisen, Beratung, Gestaltung und Reparaturausführungen in Zusammenhang mit Glasmalereien (Kirchenfenster) und Bleiverglasungen. Weitere Auskünfte: https://www.glasmalkunst.ch/kontakt

Bei grösseren Arbeiten garantieren wir auch mit einem entsprechend verarbeitungstechnischen Support aufwarten zu können - ein uns nahestehendes Glas-Atelier würde uns unterstützen.

Eine äusserst seltene Gestaltungsform - die Glasmalerei - Kunst und Handwerk unteilbar vereint. Das ursprüngliche Handwerk dieser Gattung hat sich in den letzten paar 100 Jahren kaum verändert. Trotzdem bleibt diese Kunstform wandelbar. Eine über Jahrzehnte lange Erfahrung in diesem Metier lehrt, dass es zu Veränderungen nicht wirklich neue oder andere verarbeitungstechnische Methoden zu beanspruchen gilt, nur weil man denken möchte, auf diese Weise liesse sich die Glasmalerei in den heute geltenden Zeitgeist verwirklichen lassen. Je mehr man sich neuer Materialien und anderen Methoden bei einer Verarbeitung von Glasmalerei bedient, desto eher verfällt man einem unkoordinierten Materialfetischismus. Womit zum Teil völlig unbemerkt, die eigendynamische Charakteristik des Mediums Glas berechtigterweise in Frage zu stellen bleibt. Die Glasmalerei unterlag schon verschiedene Male dem Irrtum (wie bereits im 16. und 19. Jh., wo sie sich bloss als transparente Bildträgerin einer in Mode gekommenen Radier- und Tafelmalerei zur Verfügung halten musste), sich selbst durch aufgesetzte, nicht materialgerechten Einflussnahmen in ihrer transparenten Selbstbehauptung einzugrenzen, bewirkt vielfach eine zwiespältige Aussage oder gleicht eher einer unbeholfenen Verlegenheitslösung. Weitere Informationen: https://www.glasmalkunst.ch 

Kunsthandwerk - mit Ambitionen zur angewandten Kunstform

Die Entstehung und Entwicklung der Glasmalerei geht weit zurück. Historische Erzeugnisse dieser Kunstgattung finden wir überall in Kathedralen und Kirchen Europas von überwältigender Leuchtkraft. Um nur ein Beispiel zu nennen: die Kathedrale von Chartres (F) weist 170 Farbfenster verteilt auf ca. 2000 m2 auf.

Das auch heute noch nach alter Glasmachertradition mundgeblasene Antikglas (zB. Glashütte Lamberts, Waldsassen /D) mit seiner aussergewöhnlichen Brillanz, mit der beinahe unbegrenzten Farbpalette eröffnet dem Gestalter eine fast unendlich grosse Möglichkeit, sich mit entsprechenden Kunstwerken darzubieten.

Der Glasmaler wählt die Farbtöne der Antikgläser nach der Entwurfsvorlage aus. In der Vorbereitungsphase stellt er Aufriss und Schablonenformen her. Dann schneidet er mit einem Glaser-Diamanten /Stahlrad die farbigen Einzel-Glasteile nach den Schablonen zu. Je nach Projekt werden die Gläser weiter bearbeitet (z.B. mit Aetzungen, Sandstrahltechnik u.a.m.) oder er überträgt Schwarzlot-Pinselmalerei /- Patina-Schattierungen, Emailfarben auf das Farbglas und brennt sie bei 600°C kratzfest ein. (Zusätzlich steht dem Glas-Gestalter auch noch die Glasschmelz- oder Klebetechnik zur Verfügung). Jedoch bei der traditionellen Verarbeitungstechnik fasst er die Einzel-Glasteile mit hochwertigen H-Bleiprofilen zu einer zusammenhängenden Fläche ein. Mit Zinn verlötet oder verzinnt er die „Bunde“ beidseitig. Je nach Grösse und Zweckbestimmung kann er mit Armierungsprofilen die gesamte Fläche zusätzlich stabilisieren oder zumindest wird das Glasbild /die Kunstverglasung zw. Glas/Blei eingekittet und gereinigt.

 

Individualisten mit Tradition

Eine unbestimmte Anzahl von Werkstätten und Ateliers in Europa, führen dieses traditionelle Kunsthandwerk weiter. Es sind mehrheitlich Individualisten, die sowohl gestalterisch als auch technisch sehr verschieden arbeiten und basierend auf der alten Tradition materialgerechter Verarbeitung  - einmal mehr, einmal weniger -  eigene Wege beschreiten.

Wer erstmals sein Interieur, sein Zuhause mit einem farbigen Glasfenster oder Glasbild bereichern möchte, wird mit Bedacht an die Auswahl herangehen. Indem man sich erstmals mit der Materie befasst und mehrere Atelier besucht, schärft sich das Urteil. Langsam schält sich heraus, was den eigenen Bedürfnissen am besten entspricht. Im Gespräch mit dem Glaskünstler reift das Projekt heran. Auftraggeber und Glasmaler müssen sich mit den Bedürfnissen und Ansprüchen ernsthaft auseinandersetzen, damit ein Werk von bleibendem Wert entsteht, das jeden Tag von neuem die Betrachter in seinen Bann zieht. 

 - und Restaurationen an geschädigten Glasmalereien aus alter Zeit:

 

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